Hotline
Kontakt
Auftrag

Schaben und Kakerlaken

Was sind Schaben? Wie sehen Schaben aus?

Ein Foto einer Deutschen SchabeSchaben sind Überlebenskünstler und leben seit vielen Millionen Jahren unverändert in fast allen Klimaregionen der Erde. Durch den weltweiten Handel werden die Schaben überall auf der Erde verbreitet und können so an fast allen Orten festgestellt werden. Als Allesfresser wird ihnen auch niemals die Nahrung ausgehen. Typisch für Schaben ist ihr ovaler, abgeflachter Körper, mit einem breiten Halsschild, welches teilweise den Kopf überdeckt. Ausserdem sind die Laufbeine der Schaben zum Teil stark bedornt.

Schaben halten sich an Orten auf, welche förderlich für das Wachstum von Bakterien (zum Beispiel Salmonellen) sind. Keime können dabei durch die Haut oder die Verdauungsorgane der Schaben transportiert und verbreitet werden. Dadurch können erhebliche gesundheitliche Risiken auftreten. Besonders in sterilen Umgebungen kann ein Schabenbefall massive Risiken darstellen (Krankenhäuser, Altersheime etc.). Zusätzlich kann der Kot und die abgelöste Haut (Häutungsreste) der Schaben Allergien hervorrufen, welche ähnlich sind, wie eine Hausstaubmilbenallergie.

In der Schweiz sind vor allem die Deutsche Schabe und die Orientalische Schabe problematisch. In Einzelfällen treten Braunbandschaben auf und seit etwa zwanzig Jahren zunehmend die einzigen freilebenden Waldschaben, die fliegen können, aber harmlos sind.

Schaben sind dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber wird man sie kaum zu Gesicht bekommen, da sie sich in dieser Zeit in ihren Verstecken aufhalten. Bei einem starken Befall können Schaben auch tagsüber beobachtet werden. In diesem Fall ist eine Bekämpfung dringend empfohlen.

Ich möchte mehr erfahren!


Wie erkenne ich Schaben und Kakerlaken?

Untenstehend finden Sie Bilder der verschiedenen Schabenarten (durch Anklicken vergrössern sich die Bilder).

Die am weitesten verbreitete Deutsche Schabe (auch "Schwabenkäfer" genannt) ist ungefähr einen Zentimeter lang und honigfarben. Auffallend sind zwei dunkle Längsstreifen auf ihrem Halsschild. Deutsche Schaben sind meist da zu finden, wo auch Wasser vorhanden ist, also in Küchen und Bädern, an Abflüssen usw.

Braunbandschaben sind ebenfalls etwa einen Zentimeter lang und unregelmässig braun quergestreift. Sie leben in kleinen Gruppen von max. 15 Tieren und sind nicht unbedingt darauf angewiesen, Zugang zu Wasser zu haben. Braunbandschaben werden auch Möbelschaben genannt und können eigentlich überall wohnen. Häufig besiedeln sie Aktenordner, Schubladen, Computer und andere Einrichtungsgegenstände. 

Die Orientalische Schabe (auch "Gemeine Küchenschabe" genannt) wird bis zu vier Zentimeter lang und ist dunkel-kastanienbraun. Kälte macht ihr nichts aus, sie lebt meist in Kellern und Kanalisationen, von wo aus sie auf ihren Streifzügen auch in andere Bereiche eines Gebäudes vordringt.

Die Waldschabe ist die einzige in der Schweiz im Freiland lebende Schabe, welche tagaktiv ist und fliegen kann. Sie sind etwa 1 bis 1,5 Zentimeter lang und hellbraun bis braun gefärbt. Die Insekten ernähren sich von zersetzenden Pflanzenteilen und sind deswegen vorwiegend in Misch- und Laubwäldern anzutreffen. Waldschaben können sich in Häusern und Wohnungen nicht ernähren und sterben nach kurzer Zeit. Anders als die oben aufgelisteten Varianten sind die Waldschaben für den Menschen nicht schädlich, werden allerdings gerne mit ihren schädlichen Verwandten (vor allem der Deutschen Schabe) verwechselt.

Quelle: Stadt Zürich, UGZ, Schädlingsprävention

Schädlingsidentifikation

Schaben verhindern

Haben sich Schaben in einem Unternehmen oder einer Wohnung festgesetzt, ist es äusserst schwierig sie wieder loszuwerden. In solchen Fällen ist ein Schädlingsbekämpfer notwendig, welcher die Insekten mit professionellen Methoden bekämpft. Daher lohnt es sich, präventiv gegen Schaben vorzugehen. Dabei ist eine gute Hygiene essenziell, damit sich die Insekten nicht einnisten. Ist diese nicht vorhanden, können die Schaben viel einfacher eindringen und sich festsetzen. Gerne teilen wir mit Ihnen weitere Tipps, wie Sie einen Schabenbefall präventiv verhindern können:

  • Mögliche Verstecke isolieren: Schaben verstecken sich in dunklen Ritzen und Spälten. Sollten Sie solche entdecken, verschliessen Sie diese.
  • Kontrolle des Wareneingangs: Durch Lieferungen von Produkten und Rohwaren konnten sich die Schaben einst weltweit verbreiten. Auch heutzutage werden Sie immer noch zu Hauf durch Lieferungen verschleppt. Durch Kontrolle der eingegangenen Ware können Schaben in Produkten und Rohstoffen entdeckt und somit die Verschleppung in das Gebäude verhindert werden.
  • Wasserquellen eliminieren: Einige Schabenarten bevorzugen feuchte Umgebungen. Achten Sie, dass Ihre Räumlichkeiten immer gut durchlüftet werden und, falls nötig, Luftentfeuchter installiert werden. Zusätzlich können Schaben durch die Kanalisation in Ihre Räumlichkeiten gelangen. Haben Sie einen offenen Zugang zur Kanalisation, verschliessen Sie diesen oder installieren Sie Insektenschutzgitter, welche die Schaben am Eindringen hindert.
  • Abfälle regelmässig entsorgen oder ausserhalb von Problemzonen lagern: Abfälle sind für Schaben paradiesisch, da diese einfach zugängliche Nahrung bieten. Achten Sie daher, dass Sie Abfälle nicht unnötig in Ihren Räumlichkeiten stehen lassen.
  • Installation von Insektengitter (bei Waldschaben): Bei Waldschaben ist eine Bekämpfung nicht sinnvoll, da die Tiere von aussen in das Gebäude gelangen und im Innern keinen Schaden anrichten. In grosser Zahl können sie allerdings lästig wirken. Um dies zu verhindern können Insektengitter installiert werden, welche den Schaben den Zutritt verwehren.

Schaben bekämpfen

Falls Sie Schaben in Ihrer Wohnung entdecken, ist eine Bekämpfung fast garantiert. Die Insekten haben sich dabei bereits in Ihren Räumlichkeiten eingenistet und sind sehr schwer ohne professionelle Hilfe wieder loszuwerden.

Bei der Bekämpfung von Schaben setzen wir auf eine Gel-Behandlung. Die Gelköder können in jeder Umgebung und jederzeit ohne grössere Vorbereitungsmassnahmen angewendet werden. Dabei profitieren vor allem Produktionsbetriebe, da ihr Tagesgeschäft dabei nicht unterbrochen werden muss.

Unsere Service-Techniker bringen das Gel in Nähe der Schabenverstecke aus. Anschliessend wird das Gel verzehrt und durch die Schaben in das Nest gebracht, wo das Gel mit den Artgenossen geteilt wird. Diese biologische Weitergabe wird als Dominoeffekt bezeichnet. Durch diesen Dominoeffekt steigt die Todesrate der Schaben erheblich, was deutliche Auswirkungen auf den Bekämpfungserfolg hat.

Dass Anbringen des Gelköders in Nähe des Nestes ist relevant, da die Schaben dadurch nicht andere Nahrungsquellen angehen. Positiver Nebeneffekt ist dabei auch, dass die Köder somit häufig in Ritzen und Spalten ausgebracht werden, was ein versehentliches Wegputzen oder Abwaschen der Gelpunkte vermindert. Dadurch steigt die Langzeitwirkung der Gelköder.

Auftragsanfrage


Ich möchte Schaben bekämpfen lassen!

Reagieren Sie schnell und kontaktieren Sie uns noch heute, um gesundheitsschädigende Schaben loszuwerden! Wir helfen Ihnen gerne und sind schnell zur Stelle.