Ameisen

Wissenschaftler sind sich einig: Die Biomasse aller Ameisen auf der Erde umfasst mehr als die Hälfte der Gesamtbiomasse aller Insekten, alle Ameisen dieser Welt wiegen mehr als alle Menschen zusammen. Angesichts dieser Menge ist es erstaunlich, dass nur relativ wenige Arten als Schädlinge in Erscheinung treten. Von den angenommenen 12'500 Ameisenarten finden nur verschwindend wenige den Weg in unsere Häuser. Regelmässig sind es in der Schweiz nur einige Wegameisen, die eigentlich draussen nisten und nur zur Nahrungsaufnahme in Gebäude eindringen. Wird ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen (gründliche Reinigung), verlieren sie schnell das Interesse an unseren Küchen und verschwinden wieder.

Invasive, eingeschleppte Arten

Einige, meist winzige, Ameisenarten wurden und werden z.B. mit tropischen Pflanzen usw. eingeschleppt. Weil diese Arten meist tropischen Ursprungs sind und an höhere Temperaturen angepasst sind, können sie hier ausschliesslich innerhalb von Gebäuden überleben. Sie können sehr lästig werden und haben üblicherweise andere Nahrungsvorlieben als die einheimischen Ameisen.

Pharaoameisen gehören in diese Gruppe, auch wenn sie bereits seit vielen Jahren in Europa leben. Charakteristisch ist ihr Auftreten in befallenen Objekten jeweils zu Beginn der Heizperiode.

Bekämpfung

Eine erfolgreiche Ameisenbekämpfung setzt voraus, dass die Ameisenart bekannt ist. Laien können Ameisen kaum korrekt bestimmen, schon dazu ist ein Profi gefragt. Weil Ameisen sozial leben, d.h. Staaten bilden, ist eine Behandlung immer erfolglos, wenn einfach "nur" Ameisen bekämpft werden, ohne deren Nest zu suchen, zu finden und zu behandeln. Das ist immer eine Arbeit für einen professionellen Schädlingsbekämpfer. Die Profis von Desinfecta verfügen über die angemessenen und wirksamen Behandlungsmittel. Köderdosen aus dem Gartencenter verschaffen meist nur vorübergehend Erleichterung.